Princesa

Wochenlang trieb sie sich am Ortsrand herum, überlebte, indem sie Abfälle fraß. Sobald jemand versuchte, sich ihr zu nähern, rannte sie davon und versteckte sich, denn ihre Angst war größer als ihr Hunger.

Nun ist sie im Refugio in Sicherheit. Den Animaleas vertraut sie, aber alles Fremde macht ihr noch immer große Angst. Neue Menschen, neue Geräusche, eine unbedachte, abrupte Geste … und Princesa versucht, unsichtbar zu werden.
Wir hoffen von Herzen, dass die sanfte Hündin ein Für-immer-Zuhause findet, dass sie Menschen findet, die sie verstehen und Geduld mit ihr haben. Doch leider wird dieses Zuhause nicht in Deutschland sein. Princesas Abstammung lässt das nicht zu, denn hierzulande gilt sie als Listenhund und darf nicht einreisen.
In Spanien das passende Zuhause zu finden, ist noch viel schwieriger als bei uns.
Wenn Du Princesa helfen möchtest, übernimm eine Patenschaft für sie! Damit finanzieren die Animaleas Kuscheldecken, Leckerli und Spielzeug, die ihr den Aufenthalt im Refugio so angenehm wie möglich machen sollen. Auch bei der Finanzierung von Tierarztbesuchen, Impfungen und, falls nötig, Medikamenten hilft Deine monatliche Spende.

Nach dem Ende der Jagdsaison werden in Spanien viele Hunde einfach ausgesetzt oder fortgejagt. Manche fliehen aber auch von ihren Besitzern, sobald sich die Chance bietet. Denn sie haben gelernt, dass Menschen Schmerz bringen. Princesa ist eine von ihnen.

Schließlich beschloss jemand, die Profis zu rufen: die Animaleas. Da sie wussten, dass sich Princesa nicht mit Futter locken ließ, verbrachten sie jeden Tag mehrere Stunden damit, geduldig auf dem Boden zu sitzen, in einer Entfernung, die die Hündin tolerierte. Anfangs rannte sie bei der kleinsten Bewegung davon, doch die Animaleas gaben nicht auf.
Und eines Tages fasste sich Princesa ein Herz und lief nicht mehr weg.


