Grisis

Vor ein paar Wochen war es so weit: Grisis brachte ihre Jungen zur Welt. Zwei wurden tot geboren, eins überlebte nur wenige Minuten, doch sieben Welpen waren kräftig genug, die ersten Tage zu überstehen.

Um der Welpen und auch um Grisis’ selbst willen haben sich die Animaleas nun schweren Herzens dazu entschlossen, die kleine Familie zu trennen. Der fürchterliche Stress, immer auf ihre Welpen aufpassen zu müssen, zehrt an Grisis – körperlich und seelisch.

Bisher durfte niemand den Welpen zu nahe kommen, doch es wird allerhöchste Zeit, sie einem Tierarzt vorzustellen. Wir wollen schließlich sichergehen, dass sie gesund sind. Außerdem sollen sie natürlich ohne Angst vor Menschen aufwachsen. Sie sind, wie Kinder eben sind, sowieso total neugierig und möchten diese komischen Zweibeiner gerne kennenlernen. Doch dann rastet Mama immer aus … 

Im Namen von Grisis sagen wir Danke!

Mitte April lieferte ein Jäger zwei Hunde ab, die er loswerden wollte – natürlich wie so oft ohne Angabe von Gründen. Die beiden, ein Rüde und eine Hündin, waren außer sich vor Angst und drängten sich zitternd in die hinterste Ecke des Geheges. Von Menschen hatten sie bisher nur Schlechtes erfahren.


Nach ein paar Tagen bemerkten die Animaleas, dass Grisis, die Galga, zunehmend runder wurde. Beim Tierarzt dann die Bestätigung: Grisis war trächtig! Zehn Babys waren auf den Ultraschallbildern zu erkennen.

Grisis ist eine unglaublich fürsorgliche Mutter, die ihre sieben Welpen rund um die Uhr beschützt.

Und das wird jetzt zum Problem.

Grisis hat solche Angst vor Menschen und gleichzeitig so einen starken Beschützerinstinkt, dass sie zur Furie wird, wenn man sich ihr und ihren Kleinen nur nähert. Sie bellt und schnappt sogar!

 

Wer Galgos kennt, weiß, was für zarte Seelen sie haben, wie unglaublich liebevoll und sanftmütig sie sind. Was hat Grisis bloß durchgemacht, dass sich ihre Verzweiflung in aggressivem Verhalten äußert?

Wir wollen es lieber gar nicht wissen.

Wir hoffen, dass Grisis ohne ihre Mutterpflichten zur Ruhe kommen kann und feststellt, dass sie jetzt wirklich in Sicherheit ist und dass die Hände, die sich ihr nähern, keine Schläge mehr bedeuten, sondern Streicheleinheiten und Liebe.

 

Wenn Du Grisis helfen willst, übernimm gerne eine Patenschaft! Damit unterstützt Du die Animaleas bei ihrer Arbeit mit Grisis, finanzierst Kuscheldecken, Spielzeuge, Leckerli – eben alles, was einer zerbrochenen Hundeseele helfen kann, den Weg zurück zum Vertrauen in die Menschen zu finden.