Monsieur


Der Hinterhof einer Tankstelle: rissiger Betonboden, ein Bretterverschlag, eine Kette von höchstens anderthalb Metern Länge eingelassen in einen schweren Betonklotz – das war Monsieurs Welt. Eine Welt ohne Schutz vor Hitze oder Kälte, in der es vielleicht aller zwei Tage mal etwas zu essen gab, in der kein Platz für Bewegung war und wo er in seinen eigenen Exkrementen schlafen musste.



Zum Glück sehen nicht alle Menschen weg. Nachbarn informierten die Behörden, und so konnte der Rüde gerettet werden.

Schon lange wartet er im Refugio auf die Menschen, die ihm ein echtes Zuhause schenken. Doch irgendwie wird er immer übersehen. Vielleicht, weil er so ein ruhiger Hund ist. Er bellt nicht viel, heischt keine Aufmerksamkeit, wenn Besucher kommen. Aber er ist kein Einzelgänger. Er freut sich, wenn er im Freilauf mit Hundekumpels spielen kann, und genießt jede noch so kurze Streicheleinheit.

 

Mit einer Patenschaft hilfst Du dabei, ihm das Leben im Refugio so angenehm wie möglich zu machen.

Monsieur sagt Danke!