Februar 2026
Calla …
Neun Jahre lang hast du deine Menschen begleitet. Sie haben dich sehr geliebt. Nein, sie lieben dich sehr. Das wird nie aufhören, auch wenn du nun auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke bist.
Jeder mochte dich – nicht nur die Hunde in der Nachbarschaft, sondern auch die Menschen. Denn du warst immer freundlich und lieb; nichts konnte dich aus der Ruhe bringen. Na, Regenwetter vielleicht. Aber Frauchen hat dir kuschelige Pullis gestrickt, die dich auch an kalten Tagen warm gehalten haben.
In deinem großen Herzen war für alle Platz. Auch für deine samtpfotigen Mitbewohner. Mit ihnen hast du sogar deine Bettchen geteilt.
Du hast deiner Familie unzählige Momente voller Freude und Lachen geschenkt. Das ist dein Vermächtnis. Und so wunderbar dieses Geschenk auch ist … noch tut es weh. Denn du fehlst, Calla. Du fehlst ihnen so sehr!
Du durftest in Herrchens Armen einschlafen; deine Menschen waren bis zum Schluss bei dir, um dir deine Reise so leicht wie möglich zu machen. Und ein Teil ihrer Herzen ist mit dir gegangen. So bleibt ihr verbunden, für immer.
Run free, süßes Mädchen!
Liebe Monica, Lena und Angelika; lieber Holger, wir wünschen Euch viel Kraft für diese schwere Zeit. Mögen die Erinnerungen bleiben, aber der Schmerz vergehen.
Februar 2026
Pirata …
Wir mussten dich gehen lassen, um dir weiteres Leid zu ersparen. Du solltest keine Minute länger mit Schmerzen leben müssen.
Wir konnten keine Familie für dich finden. Das bricht uns das Herz.
Du hattest einen Tumor im Unterkiefer. Er wurde entfernt; es schien überstanden. Doch der Krebs hat im Geheimen weitergewütet, und als er wieder sichtbar wurde, war es bereits so schlimm, dass du keine Chance mehr hattest. Denn dieses Mal war der Tumor bösartig. Oh Pirata, wie sehr musst du gelitten haben unter den Schmerzen! Doch du hast dir nichts anmerken lassen. Zu lange hast du beim Jäger gelebt; dort hast du gelernt, dass Schmerzen zu zeigen Schwäche bedeutet.
Du bist fort. Uns bleibt nur die Erinnerung an deine sanfte, liebevolle Art und deinen intelligenten Blick, der in Herzen sehen konnte. Unser einziger Trost ist, dass du nicht allein und in Angst sterben musstest, sondern in den Armen der Menschen, denen du vertraut hast und die dich geliebt haben: Die Animaleas haben dich auf deinem letzten Weg begleitet, so weit sie konnten. Das letzte Stück musst du nun alleine gehen.
Komm gut über die Regenbogenbrücke – an einen Ort ohne Hunger, Schmerz und Angst. Möge deine Seele Frieden finden.
Januar 2026
Kiwi …
Seit heute hat der Himmel einen Engel mehr. Und wir sind unendlich traurig, dass du nicht mehr bei uns bist.
Nicht einmal ein Jahr durftest du alt werden, obwohl du so, so gerne leben wolltest. Als man dich fand, warst du todkrank. Aber du hast gekämpft mit eisernem Willen, und du hast es geschafft. Du bist genesen und hast sogar Menschen gefunden, die dich adoptieren wollten!
Doch du durftest nicht bleiben. Bei einem kleinen Routineeingriff beim Tierarzt hat sich deine Wunde infiziert. Von außen sah alles gut aus, und so bemerkten es die Animaleas erst nach einigen Tagen.
Die Not-OP war zu viel für dich. Wenige Stunden später hat deine Seele ihre Flügel ausgebreitet. Ach, süße Kiwi, es tut uns so leid! Wir wollten so gerne Fotos von dir in deinem neuen Zuhause sehen, wollten hören, was du anstellst und wie lieb du bist.
Wir hoffen, dass deine Seele, wo auch immer sie jetzt sein mag, nie wieder Schmerz fühlen muss, nie wieder Angst oder Hunger. In unseren Herzen wirst du weiterleben.
Run free, Kiwi!
Januar 2026
Sandy …
Wir haben gerade erst deine Beschreibung gelesen, deine Fotos gesehen. Anfang der Woche erst haben wir dich auf unserer Homepage vorgestellt. Wir haben so gehofft, dass sich dein Leben nun bald ändern wird und du noch ein paar schöne Jahre in einem gemütlichen, liebevollen Zuhause genießen kannst.
Doch dein Körper war zu müde. Die Entbehrungen eines harten Lebens haben ihren Tribut gefordert, jetzt, da du in der Sicherheit des Refugios endlich zur Ruhe kommen konntest … Vierzehn Jahre bist du alt geworden, und wir haben dir noch viele mehr gewünscht.
Geborgenheit, Nestwärme, die Zuneigung deiner eigenen Menschen – all das hast du nie kennenlernen dürfen, und es bricht uns das Herz. Umso stärker hoffen wir, dass deine Seele nun an einem Ort ist, wo Not und Schmerz unbekannt sind und nur Liebe und Freude wohnen.
Run free, süße Sandy!
Januar 2026
Kepchup …
Wir sind fassungslos. Ratlos. Und unendlich traurig. Dein Leben hatte doch gerade erst begonnen …
Nur wenige Tage alt waren du und deine Geschwister, als man euch gefunden hat – ganz allein auf einem Acker, ohne Mutter, ohne Schutz und Wärme. Die Animaleas zogen euch mit der Flasche auf, und so war der Kontakt zu Menschen etwas ganz Natürliches für euch.
Du warst so ein lebensfroher Sonnenschein, verspielt und schmusig, und so fanden sich bald schon Menschen, die dich adoptieren wollten.
Ach, Kepchup, dein Leben war kurz davor, ganz wunderbar zu werden. Doch das Schicksal hat nicht zugelassen, dass du deine Menschen kennenlernen durftest. Ganz plötzlich endete dein Leben. Und niemand weiß, warum. Was ist nur geschehen in dieser Nacht?
Wir werden es nie erfahren. Und so bleibt uns nur zu hoffen, dass deine Seele an einem Ort ist, wo es keinen Schmerz und kein Leid gibt.
Liebe Adoptanten, Ihr habt Euch schon sehr auf Euren kleinen Schatz gefreut, und dann diese Nachricht … Wir trauern mit Euch.
Kleiner Kepchup, deine Pfötchen haben einen Abdruck in unseren Herzen hinterlassen. Run free, süßes Katerchen!



















