März 2026


Peanut …

 

Vor wenigen Tagen hat deine Seele Flügel bekommen, doch wir hätten dir noch viele Jahre mehr gewünscht.

Eigentlich hatte deine Familie nur Salma adoptiert. Du solltest bei einer Pflegefamilie einziehen. Doch als Salmas Menschen dich sahen, waren sie schockverliebt, und es stand sofort fest: Peanut soll auch zu uns kommen! Und so hast du binnen Sekunden deine Für-immer-Familie gefunden.

 

Leider waren dir nur sechs Jahre mit deinen Menschen vergönnt, doch du hast ihnen viele wunderbare Erinnerungen geschenkt. Nicht nur du hast das gemeinsame Kuscheln sehr genossen, sondern auch deine Menschen.

Salma und du – ihr wart ein Dreamteam. Auch sie vermisst dich.

 

Die Arthrose in der Hüfte machte dir schwer zu schaffen. Trotz intensiver tierärztlicher Behandlung wurde sie immer schlimmer.

Deine Menschen wollten dich nicht leiden lassen, und so blieb ihnen nur, dich von deinen Schmerzen zu erlösen. Ihnen blieb nicht viel Zeit, von dir Abschied zu nehmen, doch du durftest ohne Angst und von ihnen begleitet gehen.

 

Wir hoffen, dass deine Seele nun an einem Ort ist, wo es keine Schmerzen gibt und wo du nach Herzenslust mit vielen Spielgefährten toben kannst. Run free, Peanut!

 

Liebe Familie, unser herzliches Beileid. Wir wünschen Euch viel Kraft, die Trauer zu bewältigen, sodass Ihr beim Gedanken an Euren Peanut bald ohne Tränen lächeln könnt.

 

März 2026


Gretel …

 

Erst vor ein paar Tagen bist du über die Regenbogenbrücke gegangen. Deine Menschen haben dich begleitet, so weit sie den Weg mit dir gehen konnten.

Dreizehn Jahre alt bist du geworden, und zwölf davon hast du das Leben deiner Menschen jeden Tag bereichert.

 

Sie erinnern sich noch genau, wie du angekommen bist – eigentlich als Pflegehund, doch es war schnell klar, dass sie dich nie mehr gehen lassen würden. Aus der verängstigten Fellnase, die noch nie ein Haus von innen gesehen hatte, die Fernseher und Lichtreflexe im Fenster gruselig fand, wurde bald eine selbstbewusste, verspielte und verschmuste Hündin.

Die Kinder sind mit dir aufgewachsen, haben mit dir und von dir den respekt- und liebevollen Umgang mit Tieren gelernt. Beim gemeinsamen Spielen konnte es auch schon mal ein bisschen wilder zugehen: Manchmal wurde eben aus Versehen eines der Kinder umgerannt. Aber das war nie schlimm, und ihr wart bis zum Schluss beste Freunde.

 

Bis kurz vor deinem Tod warst du voller Energie, und man hat dir weder dein Alter noch deine Krankheit angemerkt.

Erst vor wenigen Wochen merkten deine Menschen, dass etwas nicht stimmt. Plötzlich hast du sehr viel geschlafen und manchmal sogar dein Futter stehen gelassen. Nach einer gründlichen Untersuchung dann die schreckliche Diagnose: Darmkrebs im Endstadium. Du hast deinen Menschen Zeit gegeben, sich darauf einzustellen und von dir Abschied zu nehmen. Doch sie wollten dich nicht leiden lassen.

Anfang der Woche haben sie dich ein letztes Mal gehalten und dich gestreichelt. Nun bist du fort, und die Lücke, die du hinterlässt, ist groß.

Run free, liebe Gretel!

 

Liebe Familie, unser herzliches Beileid. Wir wünschen Euch Kraft, die Trauer zu bewältigen, und wünschen Euch, dass Ihr bald wieder lächeln könnt, wenn Ihr Euch an Eure süße Maus erinnert.

März 2026


Liba …

 

Wieder einmal sind wir erschüttert. Fassungslos. Wieder einmal fragen wir uns, warum. Und wieder einmal werden wir keine Antwort darauf erhalten.

 

Nur ein Jahr alt bist du geworden, und die längste Zeit davon hast du in Angst gelebt. Erst in der Obhut der Animaleas hast du ganz langsam Mut gefasst, zu kuscheln und zu kaspern gewagt.

Und dann die wunderbare Nachricht: Eine Familie wollte dich adoptieren! Bald schon hättest du nach Deutschland reisen sollen, wo du von Lisa und Tomas sowie den Familienhunden Loui und Tatze – beide ehemalige Nothunde – bereits voller Ungeduld erwartet wurdest.

 

Wir wissen nicht genau, was in dieser Nacht geschehen ist. Magendrehung, vermutet der Tierarzt.

Es bricht uns das Herz, dass niemand bei dir war. Dass du allein sterben musstest. Als Mireya dich morgens fand, war es schon zu spät – deine Seele hatte diese Welt verlassen.

Ach Liba, wir können nur hoffen, dass du nicht lange leiden musstest und dass du jetzt an einem Ort bist, wo es Angst und Schmerzen nicht gibt.

Run free, Liba!

 

Liebe Familie, es ist schwer zu ertragen, das Herz an ein Tier zu verlieren, sich so auf seine Ankunft zu freuen … und dann solch eine traurige Nachricht zu erhalten. Wir trauern mit Euch.

Februar 2026


Calla …

 

Neun Jahre lang hast du deine Menschen begleitet. Sie haben dich sehr geliebt. Nein, sie lieben dich sehr. Das wird nie aufhören, auch wenn du nun auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke bist.

 

Jeder mochte dich – nicht nur die Hunde in der Nachbarschaft, sondern auch die Menschen. Denn du warst immer freundlich und lieb; nichts konnte dich aus der Ruhe bringen. Na, Regenwetter vielleicht. Aber Frauchen hat dir kuschelige Pullis gestrickt, die dich auch an kalten Tagen warm gehalten haben.

In deinem großen Herzen war für alle Platz. Auch für deine samtpfotigen Mitbewohner. Mit ihnen hast du sogar deine Bettchen geteilt.

 

Du hast deiner Familie unzählige Momente voller Freude und Lachen geschenkt. Das ist dein Vermächtnis. Und so wunderbar dieses Geschenk auch ist … noch tut es weh. Denn du fehlst, Calla. Du fehlst ihnen so sehr!

Du durftest in Herrchens Armen einschlafen; deine Menschen waren bis zum Schluss bei dir, um dir deine Reise so leicht wie möglich zu machen. Und ein Teil ihrer Herzen ist mit dir gegangen. So bleibt ihr verbunden, für immer.

Run free, süßes Mädchen!

 

Liebe Monica, Lena und Angelika; lieber Holger, wir wünschen Euch viel Kraft für diese schwere Zeit. Mögen die Erinnerungen bleiben, aber der Schmerz vergehen.

Februar 2026


Pirata …

 

Wir mussten dich gehen lassen, um dir weiteres Leid zu ersparen. Du solltest keine Minute länger mit Schmerzen leben müssen.

Wir konnten keine Familie für dich finden. Das bricht uns das Herz.

 

Du hattest einen Tumor im Unterkiefer. Er wurde entfernt; es schien überstanden. Doch der Krebs hat im Geheimen weitergewütet, und als er wieder sichtbar wurde, war es bereits so schlimm, dass du keine Chance mehr hattest. Denn dieses Mal war der Tumor bösartig. Oh Pirata, wie sehr musst du gelitten haben unter den Schmerzen! Doch du hast dir nichts anmerken lassen. Zu lange hast du beim Jäger gelebt; dort hast du gelernt, dass Schmerzen zu zeigen Schwäche bedeutet.

 

Du bist fort. Uns bleibt nur die Erinnerung an deine sanfte, liebevolle Art und deinen intelligenten Blick, der in Herzen sehen konnte. Unser einziger Trost ist, dass du nicht allein und in Angst sterben musstest, sondern in den Armen der Menschen, denen du vertraut hast und die dich geliebt haben: Die Animaleas haben dich auf deinem letzten Weg begleitet, so weit sie konnten. Das letzte Stück musst du nun alleine gehen.

Komm gut über die Regenbogenbrücke – an einen Ort ohne Hunger, Schmerz und Angst. Möge deine Seele Frieden finden.

Januar 2026


Kiwi …

 

Seit heute hat der Himmel einen Engel mehr. Und wir sind unendlich traurig, dass du nicht mehr bei uns bist.

Nicht einmal ein Jahr durftest du alt werden, obwohl du so, so gerne leben wolltest. Als man dich fand, warst du todkrank. Aber du hast gekämpft mit eisernem Willen, und du hast es geschafft. Du bist genesen und hast sogar Menschen gefunden, die dich adoptieren wollten!

 

Doch du durftest nicht bleiben. Bei einem kleinen Routineeingriff beim Tierarzt hat sich deine Wunde infiziert. Von außen sah alles gut aus, und so bemerkten es die Animaleas erst nach einigen Tagen.

Die Not-OP war zu viel für dich. Wenige Stunden später hat deine Seele ihre Flügel ausgebreitet. Ach, süße Kiwi, es tut uns so leid! Wir wollten so gerne Fotos von dir in deinem neuen Zuhause sehen, wollten hören, was du anstellst und wie lieb du bist.

 

Wir hoffen, dass deine Seele, wo auch immer sie jetzt sein mag, nie wieder Schmerz fühlen muss, nie wieder Angst oder Hunger. In unseren Herzen wirst du weiterleben.

Run free, Kiwi!

Januar 2026


Sandy …

 

Wir haben gerade erst deine Beschreibung gelesen, deine Fotos gesehen. Anfang der Woche erst haben wir dich auf unserer Homepage vorgestellt. Wir haben so gehofft, dass sich dein Leben nun bald ändern wird und du noch ein paar schöne Jahre in einem gemütlichen, liebevollen Zuhause genießen kannst.

Doch dein Körper war zu müde. Die Entbehrungen eines harten Lebens haben ihren Tribut gefordert, jetzt, da du in der Sicherheit des Refugios endlich zur Ruhe kommen konntest … Vierzehn Jahre bist du alt geworden, und wir haben dir noch viele mehr gewünscht.

 

Geborgenheit, Nestwärme, die Zuneigung deiner eigenen Menschen – all das hast du nie kennenlernen dürfen, und es bricht uns das Herz. Umso stärker hoffen wir, dass deine Seele nun an einem Ort ist, wo Not und Schmerz unbekannt sind und nur Liebe und Freude wohnen.

Run free, süße Sandy!

Januar 2026


Kepchup …

 

Wir sind fassungslos. Ratlos. Und unendlich traurig. Dein Leben hatte doch gerade erst begonnen …

Nur wenige Tage alt waren du und deine Geschwister, als man euch gefunden hat – ganz allein auf einem Acker, ohne Mutter, ohne Schutz und Wärme. Die Animaleas zogen euch mit der Flasche auf, und so war der Kontakt zu Menschen etwas ganz Natürliches für euch.

Du warst so ein lebensfroher Sonnenschein, verspielt und schmusig, und so fanden sich bald schon Menschen, die dich adoptieren wollten.

 

Ach, Kepchup, dein Leben war kurz davor, ganz wunderbar zu werden. Doch das Schicksal hat nicht zugelassen, dass du deine Menschen kennenlernen durftest. Ganz plötzlich endete dein Leben. Und niemand weiß, warum. Was ist nur geschehen in dieser Nacht?

Wir werden es nie erfahren. Und so bleibt uns nur zu hoffen, dass deine Seele an einem Ort ist, wo es keinen Schmerz und kein Leid gibt.

 

Liebe Adoptanten, Ihr habt Euch schon sehr auf Euren kleinen Schatz gefreut, und dann diese Nachricht … Wir trauern mit Euch.

Kleiner Kepchup, deine Pfötchen haben einen Abdruck in unseren Herzen hinterlassen. Run free, süßes Katerchen!