Blacky



Blacky wurde von einem Mann mitten im Nirgendwo gefunden, orientierungslos, verängstigt, hungrig. Der Mann informierte die Animaleas, erklärte aber auch gleich, dass er den und gerne behalten wolle. Die Animaleas waren sehr glücklich darüber, denn so etwas ist selten.

Wenige Tage später meldete sich der Mann erneut. Er könne den Hund nicht behalten, da er sich von seiner Freundin getrennt habe und aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen müsse. Er könne den Hund nicht mitnehmen, und seine Freundin wolle ihn nicht.

So landete Blacky im Refugio. Die Animaleas stellten erschrocken fest, dass der Mann ihn zwar aufgenommen, aber nicht für nötig befunden hatte, ihn bei einem Tierarzt vorzustellen.


Die Animaleas holten das natürlich sofort nach. Zur Überraschung aller fand der Tierarzt heraus, dass Blacky gechipt war. Der Chip wurde ausgelesen: Drei Jahre lang hatte Blacky als vermisst gegolten! Als die Animaleas den Besitzer anriefen, erklärte der, dass er inzwischen einen neuen Hund habe und Blacky nicht wieder aufnehmen wolle.

Es ist so traurig: Manche Hunde werden zu einer Art Wandertrophäe, werden von einem Besitzer zum nächsten weitergereicht, kommen ins Tierheim, werden vermittelt, kommen zurück - ohne Grund.


Unserem Blacky ist es ähnlich ergangen. Er hatte eine Familie, ist vielleicht entlaufen oder wurde vielleicht sogar ausgesetzt; man meldet ihn als vermisst, sucht aber nicht nach ihn; er wird gefunden und vom Fleck weg adoptiert, muss aber nach wenigen Tagen schon wieder gehen. Und wer weiß, was er in den drei Jahren dazwischen erlebt hat.

 

Nun wartet der liebe Blacky darauf, endlich ein Für-immer-Zuhause bei verantwortungsvollen Menschen zu finden. Sein schwarzes Fell macht es für ihn besonders schwer.


Mit einer Patenschaft unterstützt Du die Animaleas dabei, für seine täglichen Bedürfnisse aufzukommen.



Blacky sagt Danke!